Gute Zeiten in Gent und Ostrava

Nach dem sehr guten Einstieg in Karlsruhe war es wichtig wieder in den Wettkampfmodus zu kommen, um bei Meisterschaften auch am Schluss ein ordentliches Wörtchen mitreden zu können. Am besten schafft der Läufer das gewöhnlich mit Wettkämpfen. Mit einer Überdistanz in Gent (11.2) über 3000m und einer Zeit von 7:58.02 min ging es am Samstag los. Mein Plan nach einer verhaltenen ersten Hälfte aufs Tempo zu drücken, ging leider nicht auf. Es war einfach kein Druck auf dem Fuß. Ob das mit der späten Startzeit um 22.15 Uhr zu tun hatte, weiß ich nicht. Besser ging es dann am Dienstag (14.2) in Ostrava. Trotz eines langsamen ersten Kilometers von ca. 2:31 min konnte ich am Ende noch so stark beschleunigen, dass am Ende eine 3:40,66 min und ein 2. Platz zu Buche stand. Eigentlich hätte ich das Rennen gewinnen müssen, aber die Zielgerade war einfach zu kurz. Da hat mir auch mein erheblicher Geschwindigkeitüberschuss gegenüber meiner Konkurrenten nicht geholfen, da ich 100m vor Ziel einfach zu weit von der Spitze weg war und zusätzlich noch einen längeren Weg gehen muss. Trotzdem konnte ich aus diesem Rennen für die kommenden Meisterschaften einiges lernen, da ich bisher in der Halle noch nie wirklich in Erscheinung getreten bin und mir um taktische Spielchen keine Gedanken machen musste. Halle und Freiluft sind wirklich zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
Jetzt regeneriere ich mich anständig, um bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig am kommenden Samstag (18.2) über die 3000m ganz vorne mitlaufen zu können…

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